Selbstanpassung aus dem Internet

Veröffentlicht in: News | 0

Limbus gequetscht und blutunterlaufen – Kontaktlinse (viel) zu steil

Es wurden diese Kontaktlinsen im Internet bestellt (einfach die Brillenwerte eingegeben) und noch eine Kombilösung dazu — nicht lange ging das gut.
Angedacht war wohl, Geld zu sparen – aber doch nicht so an den Augen😝

Liebe Leute — wer Geld sparen möchte, lässt sich besser ein vernünftiges Kontaktlinsenmaterial bei einem Spezialisten (z.B. hier:  https://safycon.de/haendler/) anpassen, das optimal passt (inklusive Basiskurve, Durchmesser und Eigenwert), genügend Sauerstoff an die Hornhaut durchlässt und einfach aber gründlich sauber gehalten werden kann — oder?

Zum Beispiel die Ortho–K Technik ist eine super Sache denn die Linsen halten ein Jahr und werden nur über Nacht — also im Schlaf — getragen. Am Tage danach geht sehen ohne Brille — völlig frei! Eine sensationelle Technik, die völlig neue Möglichkeiten bis hin zur Myopiekontrolle und -Vorbeugung eröffnet.

Ganz abgesehen davon, dass es nachhaltiger ist, nicht jeden Tag Kontaktlinsen wegzuwerfen (Tonnen von Plastikmüll) und die Augen dabei auch noch gesund bleiben.

Es gibt eine Reihe von sinnvollen Kontaktlinsen–Systemen, die (fast) alle Fehlsichtigkeiten korrigieren – egal ob hart oder weich.

Deutlich schwieriger wird es jedoch, nach einer viel zu teuren Lasik–Op eine Kontaktlinse anzupassen, ohne auf eine Spezialanfertigung zurückgreifen zu müssen.

Kontaktlinsen im Internet zu bestellen ist keine so gute Idee. Es reicht einfach nicht, die Brillenwerte einzugeben, denn der Abstand von Augenvorderfläche und Kontaktline ist kleiner, als der zum Brillenglas. Dieser ‚Fernrohreffekt‘ muss eingerechnet werden, damit die Korrektur der Fehlsichtigkeit auch wirklich sitzt und passt.

Jedes Auge hat einen individuellen Stoffwechsel, aber auch eine individuelle Form, die beachtet werden muss — so wie bei neuen Schuhen die richtige Schuhgröße wichtig ist.


Trübungen an der unteren Hornhaut am angeschwollenem Limbus (‚Blasen und Scheuerstellen‘)

Beide Linsen saßen viel zu steil und zu fest – das hätte ins Auge gehen können!

Die Laboranalyse der Ablagerungen auf der Kontaktlinsen-Oberfläche im Mikroskop zeigt eine dicke Schmutzschicht, die kaum Sauerstoff an das Auge durchlassen kann.

Die Gefahr einer Infektion ist deshalb so groß, weil einerseits der zu fest sitzende Linsenrand bei jedem Lidschlag die Hornhaut beschädigt und sie dadurch anfälliger für Infektionen macht. Denn Bakterien lieben organische Ablagerungen und sind nicht mehr weit weg bei einem Festmahl auf der Kontaktlinsen-Oberfläche.

3 Durchläufe mit Safycon Plus im Ultraschallbad reichten, um die Oberfläche wieder herzustellen. Kurz und schmerzlos in 2 Stunden. Proteine und Fette werden enzymatisch abgebaut, Peroxid desinfiziert  – all in one. Kein reiben. Tiptop sauber. Nur richtig sitzen muss sie auch.